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Die 12 İmame im Alevitentum

Die 12 Imame sind im Alevitentum, aber auch in der 12er-Schia des Schiitentums heilige Personen. Sie sollten nach dem Ableben des Propheten Mohammed als tugendhafte Führungspersonen die islamische Gemeinschaft führen. Dieses "Herrentum" wird unter Aleviten Imamet bzw. Velayet genannt.

Die Zwölf Imame in einer kurz zusammengefassten Biographie:

Ali (599–661): Beiname Haydar (Löwe), geboren in Mekka, gestorben als Märtyrer in Kufa (Irak). Er war Cousin, Adoptiv- und Schwiegersohn des Propheten. Als alle noch an dem neuen Glauben zweifelten, war er, trotz seines jungen Alters, einer der Ersten, die sich zu Mohammeds neuer Lehre bekannten. Von den Zwölf Imanen war er als einziger auch Kalif (656–661).

Hasan (624–670): in Medina geboren und auch dort als Märtyrer gestorben, in dem Muawiya durch Betrug seine Frau dazu brachte, ihn zu vergiften. Er hielt sich mit seinem Vater Ali fünf Jahre im Irak auf. Hasan spielte hinsichtlich des Kalifatnachfolge keine aktive Rolle.

Hüseyin (626–680): in Medina geboren und in Kerbela (Irak) als Märtyrer gestorben. Er war ebenfalls mit seinem Vater fünf Jahre im Irak, dann in Medina. Der Versuch, mit Hilfe der Kufaner 680 das Kalifat zu ergreifen, scheiterte.

Ali Zeynel Abidin (658–713): geboren in Medina. Er war mit Hüseyin und Ali drei Jahre im Irak, ging dann nach Medina; als Einziger überlebte er das Massaker in Kerbela. Er zog sich danach in Medina völlig zurück und ging der Politik absolut aus dem Weg. Einigen Quellen zufolge wurde er vergiftet und starb als Märtyrer in Medina.

Mohammed Bakır (676–732): Sohn Zeynel Abidins. Er führte ein aktiveres Le- Leben als sein Vater und ist bedeutend als Aufzeichner von Hadithen (Taten und Aussprüche des Propheten), die damals in Büchern schriftlich festgehalten wurden. Er spielte bei der Entwicklung des Islams und für die Begründung neuer Strömungen eine bedeutende Rolle.

Cafer-i Sadık (702–765): in Medina geboren und gestorben. Er ist einer der bedeutendsten Imame. Er wirkte öffentlich als Hadithaufzeichner, Rechtsexperte, Wissenschaftler und war Begründer einer Rechtsschule, die für die Zwölferschiiten bedeutsam ist. Cafer-i Sadık versuchte, die zu seiner Zeit verloren gehenden islamischen Werte und Prinzipien zu sammeln und sie dem Volk nahe zu bringen. Alevitische Gelehrte wie die Sieben Dichter, bekannten sich als "Caferi" bzw. zu der Schule Imam Cafers (Mezheb-i Ca'fer-i), um ihm ihren Respekt zu zollen und seine ausnehmende Position unter den Imamen hervorzuheben. Bei den Aleviten gibt es ein Werk, welches Imam Cafer Sadık Buyruğu genannt wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde dieses, Jahrhunderte später, von anderen Gelehrten verfasst, die wegen der Bedeutsamkeit Cafer-i Sadıks das Werk nach ihm benannten.

Mohammed Musa Kazım (745–799): der Sohn Cafer-i Sadıks. Ihn zeichnete am meisten die Nähe zum Volk aus. Er war bescheiden und hat sich für das ärmere Volk eingesetzt. Aus diesen und anderen Gründen war er sehr beliebt. Der damalige Kalif Harun-Resid hat Imam Musa Kazım immer beobachten lassen, weil er in ihm eine Bedrohung für das Kalifatsamt sah. Über seinen Tod existieren mehrere Vermutungen, die von einem atürlichen Tod bis zur Ermordung durch den Kalifen reichen.

Ali Rıza (765–818): Sohn des Musa Kazıms. Ihm wurde das Kalifat zum Schein angetragen, weshalb er nach Tus (Iran) eingeladen wurde. Allerdings wird er dort in "Schutzhaft" genommen. In seinem Gefängnis wurde er vergiftet. Seine Grabstätte befindet sich in Mesched im iranischen Horasan-Gebiet.

Mohammed Taki (811–835): geboren in Medina und gestorben in Bagdad. Er war zwar politisch nicht aktiv, wurde aber im Alter von 25 Jahren vom Kalifen Mutasem vergiftet.

Ali Naki (828–868): lebte und starb in der damaligen Kalifenresidenzstadt Samara (Irak), blieb aber politisch unbedeutend. Zur Zeit des Kalifen Mutez wurde er in Samara vergiftet.

Hasan ül Askeri (846–873): Sohn Ali Nakis. Er starb als Märtyrer zur Zeit des abbasitischen Kalifen Mutemid, der ihn vergiften ließ. Auf Befehl des Kalifen und der Entscheidung, das ganze Geschlecht Alis auszurotten, wurden die Angehörigen dieser Familie ermordet. Der Einzige, der diesen Morden entfliehen konnte, war Mohammed Mehdi, der Sohn Hasan Askeris.

Mohammed Mehdi (869–…): Der Zwölferschia zufolge ging Mohammed Mehdi nach dem Tod seines Vaters Hasan ül Askeri in die "Verborgenheit" (Gaybet) ein und wurde nie wieder gesehen. Die Legende um ihn besagt, dass er als "Retter" (Mehdi) irgendwann zurückkomme und die ungerechten, despotischen Regimes vernichtet und ein Reich der Gerechtigkeit und der Freiheit errichtet. Für die Schia ist dieser Glaube von höchster Bedeutung.

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